Kieferorthopädie für jung und alt
+für gerade und gesunde Zähne
Eine fehlerhafte Zahn- oder Kieferstellung ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Oftmals führen Fehlstellungen der Zähne auch zu Problemen beim Sprechen, Beißen oder Kauen. Zudem kann auch der gesamte Bewegungsapparat davon beeinflusst werden. Eine falsche Bissstellung kann bspw. zu Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schwindel führen. Die moderne Kieferorthopädie hat daher nicht nur die Fehlentwicklungen und Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne im Blick. Sie berücksichtigt bei der Diagnosenstellung auch die Körperhaltung und den Bewegungsapparat.
In unserem modernen Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde bieten wir unseren Patienten ein breites Spektrum an kieferorthopädischen Behandlungen für Patienten jeden Alters. Unsere spezialisierten Behandler verfügen über jahrelange Erfahrung im Bereich der Kieferorthopädie und bilden sich regelmäßig weiter, um unsere Patienten immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und Technik beraten und behandeln zu können. Unser Ziel ist es, für jeden Patienten, egal ob Kind oder Erwachsenen, die individuell passende Therapie zu finden. Bei der Behandlung von Kindern legen wir großen Wert auf eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern, um einen dauerhaften Behandlungserfolg erreichen zu können.
Dr. Clara Finke beantwortet Ihre Fragen
Feste Zahnspangen
+Zahnfehlstellungen exakt korrigieren
Feste Zahnspangen sind auch heute noch in vielen Fällen das Mittel der Wahl zur Behebung von Zahnfehlstellungen. Dem Kieferorthopäden bietet sich mit einer festen Spange die Möglichkeit, Zähne zu drehen, zu weit herausgewachsene Zähne zurück in den Kiefer zu bewegen oder kurze Zähne zum Herauswachsen anzuregen.
Voraussetzung für den Einsatz einer festen Spange sind gesunde Zähne sowie ein gesunder Zahnhalteapparat. Die Spange wird in der Regel erst dann eingesetzt, wenn alle Milchzähne ausgefallen und alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Nach der Diagnosenstellung wird ein individueller Behandlungs- und Kostenplan erstellt und mit dem Patienten besprochen.
Das Einsetzen einer festen Spange dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Es dauert ein paar Tage, bis sich der Patient an die neue Situation im Mund gewöhnt hat. In den ersten beiden Wochen können die Zähne zudem ein wenig schmerzen, außerdem kann es zur Reizung der Mundschleimhaut kommen.
Wie lange die feste Zahnspange im Mund verbleiben muss, ist immer abhängig vom Umfang und Schweregrad der Fehlstellung. In der Regel kann man von einem Verbleib von einem bis anderthalb Jahren ausgehen, in schweren Fällen kann die Behandlung aber auch bis zu drei Jahre andauern. Eine feste Zahnspange fordert in dieser Zeit vom Patienten eine sorgfältige und umfassende Mundhygiene. Wir empfehlen zudem eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung.
Eine Behandlung mit einer festen Zahnspange erfolgt in vielen kleinen Schritten. Durch stetiges Nachjustieren werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Position bewegt. Eine regelmäßige Kontrolle durch den Kieferorthopäden ist daher entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Die Kontrollen finden ca. alle vier bis sechs Wochen statt.
Eine feste Zahnspange setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die genaue Ausgestaltung ist dabei abhängig vom jeweiligen Befund und Behandlungsbedarf.
+Retainer
Wurde das gewünschte Behandlungsergebnis erzielt, wird zum Abschluss der Behandlung ein sogenannter Retainer eingesetzt. Dieser dient dazu, die hergestellte Zahnstellung dauerhaft zu erhalten. Retainer gibt es sowohl in herausnehmbarer Form als auch als sogenannte Langzeitretainer, die von innen dauerhaft an den Zähnen angebracht werden. Welcher Retainer genutzt wird, ist abhängig von der vorangegangenen Behandlung und den Wünschen des Patienten.
Unsichtbare Zahnspangen
+INVISALIGN®
Zur Korrektur von leichten bis mittleren Zahnfehlstellungen gibt es mit Invisalign mittlerweile ein Schienensystem, das nahezu unsichtbar und zudem herausnehmbar ist. Diese Eigenschaften sind insbesondere für Erwachsene interessant, die die Korrektur einer Zahnfehlstellung möglichst unauffällig in ihren Alltag integrieren möchten. Doch auch immer mehr Jugendliche entscheiden sich für diese Form der kieferorthopädischen Behandlung, da sie einfach umzusetzen ist. Bei Invisalign werden zur Korrektur der Zahnfehlstellung sogenannte Aligner eingesetzt. Dabei handelt es sich um dünne, durchsichtige Kunststoffschienen. Die Aligner sind einfach zu handhaben, lassen sich leicht reinigen und können zum Essen oder zur Mundhygiene herausgenommen werden.
Wie lange eine Behandlung mit Invisalign dauert, ist abhängig vom Umfang der Zahnfehlstellung. In der Regel beträgt die Behandlungsdauer zwischen 9 und 18 Monate. Wichtig ist dabei, dass die Schienen täglich ca. 22 Stunden getragen werden.
Dr. Wiens verfügt über langjährige und umfangreiche Erfahrung im Bereich der Invisalign-Behandlung und besitzt zudem die Zertifizierung „European Master of Aligners & Invisalign-Full“. Falls Sie sich für eine kieferorthopädische Behandlung mit Invisalign interessieren, finden Sie dazu auf unseren Seiten im Bereich „Invisalign“ weitere ausführliche Informationen.
Invisalign
+ die Alternative zur festen Zahnspange
In der Vergangenheit kam man zur Korrektur von Zahnfehlstellungen an auffälligen herausnehmbaren oder festsitzenden Zahnspangen nicht vorbei. Mit Invisalign gibt es nun schon seit einigen Jahren eine alternative Möglichkeit der Zahnkorrektur, die ganz ohne sichtbare Drähte und Brackets auskommt.
Zur Korrektur der Zahnfehlstellung werden bei Invisalign sogenannte Aligner eingesetzt. Dabei handelt es sich um sehr dünne, durchsichtige Kunststoffschienen, die der Patient jederzeit herausnehmen kann. Die unsichtbare Zahnspange ist aufgrund ihrer Ästhetik insbesondere bei Erwachsenen beliebt, die vorhandene Zahnfehlstellungen korrigieren möchten.
Die transparenten Schienen sind sehr einfach in ihrer Handhabung. Sie lassen sich leicht einsetzen und können zum Essen, zur Zahnreinigung, aber auch zu besonderen Gelegenheiten herausgenommen werden. Zur Reinigung der Schienen reichen eine weiche Zahnbürste und Zahnpasta aus. Durch die kurze Nutzungsdauer der einzelnen Schienen sind sie zudem sehr hygienisch.
Die Zahnschienen von Invisalign können sowohl bei leichten als auch mittelschweren Zahnfehlstellungen eingesetzt werden. Die Dauer einer Invisalign-Behandlung ist abhängig vom Umfang der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen 4 und 18 Monaten. Die Schienen sollten dabei täglich ca. 22 Stunden getragen werden.
Behandlungsablauf
+ Wie funktioniert „Invisalign“?
Bei einer Invisalign-Behandlung werden nach der Diagnosestellung zunächst Fotos, Abformungen und Röntgenbilder des Ist-Zustandes erstellt. Danach wird mithilfe eines 3D-Computerverfahrens ein Behandlungsplan entworfen und die Bewegung jedes einzelnen Zahnes festgelegt. So kann schon vorab das ungefähre Ergebnis der Invisalign-Behandlung am Computer dargestellt werden. Anhand des erstellten 3D-Bildes des Kiefers werden im Anschluss die individuellen Aligner für den Patienten hergestellt.
Im Gegensatz zu einer festen oder herausnehmbaren Spange wird bei der Invisalign-Therapie der Aligner alle ein bis zwei Wochen gewechselt. Mit jedem neuen Aligner werden Stärke und Richtung der auf die Zähne wirkenden Kräfte leicht verändert und angepasst, bis das gewünschte Behandlungsziel erreicht ist. Durch den regelmäßigen Wechsel der Aligner können bei einer Invisalign-Therapie – im Gegensatz zu einer Behandlung mit einer festen oder herausnehmbaren Spange – einzelne Zähne gezielt bewegt werden.
Wurde das gewünschte Behandlungsziel erreicht, kommt nach Abschluss der Aligner-Behandlung ein Retainer oder eine Nachtschiene zum Einsatz, um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu sichern.
Invisalign für Erwachsene
+ Zahnkorrektur für jedes Alter
Kieferorthopädische Behandlungen bei Erwachsenen sind heute keine Seltenheit mehr. Doch gerade Erwachsene möchten die Korrektur einer Zahnfehlstellung möglichst unauffällig ins Berufsleben und den Alltag integrieren und schrecken vor dem Tragen einer auffälligen Spange zurück.
Mit den durchsichtigen Alignern von Invisalign können wir unseren erwachsenen Patienten eine ästhetische Möglichkeit anbieten, leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen unauffällig und dauerhaft zu korrigieren.
Invisalign für Kinder & Jugendliche
+ unkomplizierte Versorgung bei Fehlstellungen
Invisalign bietet mit Invisalign Teen auch eine Aligner-Therapie an, die speziell für Jugendliche entwickelt wurde. Voraussetzung für eine Invisalign-Behandlung ist dabei, dass bei den jungen Patienten keine Milchzähne mehr vorhanden sind.
Die Invisalign-Therapie bringt für Jugendliche viele Vorteile gegenüber festen oder herausnehmbaren Spangen mit sich, denn die hauchdünnen Schienen lassen sich sehr gut in den Alltag integrieren – auch beim Sport oder beim Spielen eines Instrumentes. Zudem sind sie nahezu unsichtbar und praktisch kaum zu bemerken. Ein weiterer Pluspunkt: die Schienen sind leicht in der Handhabung und einfach zu reinigen. Der regelmäßige Austausch der Aligner kann zudem motivierend wirken, schließlich hat man den Behandlungsfortschritt immer vor Augen.
Natürlich hängt der Therapieerfolg auch bei Invisalign davon ab, dass die Schienen möglichst lange am Tag getragen werden. Daher gibt es bei den Alignern für Jugendliche eine Besonderheit. An den Oberkieferschienen sind blaue Indikatorpunkte angebracht. Die Abnutzung dieser Punkte gibt Auskunft darüber, ob die Schiene auch tatsächlich lange genug getragen wurde.
Kiefergelenksdiagnostik
+CMD
Kiefergelenke, Zähne und Kaumuskulatur arbeiten in Normalfall perfekt zusammen – egal ob beim Kauen, Sprechen oder in der Ruhephase. Eine Störung im Zusammenspiel dieser verschiedenen Komponenten kann weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.
Kommt es zu einer Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer spricht man von einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Diese Fehlfunktion kann beispielsweise auf Fehlstellungen der Zähne, schlecht sitzende Zahnfüllungen, fehlende Zähne, aber auch auf großen Stress zurückzuführen sein. Die Folge ist eine fehlerhafte Lage des Bisses. Diese versucht der Kiefer auszugleichen, was zu Verspannungen der umliegenden Muskulatur führen kann.
Naheliegende Auswirkungen einer solchen Dysfunktion sind Zähneknirschen, Zähnepressen, Kieferknacken oder Kieferschmerzen. Doch darüber hinaus kann die craniomandibuläre Dysfunktion zudem weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat des Körpers haben. Rückenschmerzen, regelmäßige Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Ohrenschmerzen und Verspannungen – all das sind Symptome, die aufgrund einer craniomandolären Dysfunktion entstehen können.
Da es viele Gründe für eine craniomandibuläre Dysfunktion geben kann, ist eine eingehende und umfassende Untersuchung der Zähne, der Kiefermuskulatur und der Kiefergelenke von großer Bedeutung. Die moderne Kiefergelenksdiagnostik bietet hierzu spezielle, für den Patienten schmerzfreie Diagnosemethoden.
Anhand des Befundes kann dann eine passende Therapie für den Patienten zusammengestellt werden. Oftmals lässt sich die Fehlstellung schon durch spezielle Schienen beheben, die der Patient während des Schlafens tragen muss. In bestimmten Fällen kann auch eine unterstützende Behandlung durch spezielle Spritzen in die Muskulatur oder durch einen Physiotherapeuten sinnvoll sein.
Das sagen unsere Patienten
FAQs
+ Kieferorthopädie
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+aus dem Bereich Ästhetik
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